Betrieb des Heizkessels

Die Sankt Wolfganger Energieversorgungsgesellschaft mbH hat seit Mitte 2018 ihre Hackschnitzel Heizanlage technisch erneuert und mit neuester Umwelttechnik ausge­stattet. Von den 10 Gesellschaftern, überwiegend Landwirte, wurden ca. 700.000 € investiert und vom zuständigen Ministerium (TFZ / C.A.R.M.E.N) eine Förderung von ca. 200.000 € gewährt.

Durch diese Investition wurde die Hackschnitzel-Heizanlage fit für die Zukunft gemacht.

 Nach der Gründung der Gesellschaft im Jahre 1995 und dem Bau der Biomasse-Heizanlage in 1995/1996 wurde eine Erneuerung der Anlage notwendig.
Die einhergehende Erhöhung der Kesselleistung auf 1,8 MW sichert eine ausreichende Wärmeversorgung, auch bei Neuanschlüssen in der Zukunft. Bei der Erneuerung der Anlage und der Heizleistungserhöhung war es für die Gesellschafter eine Selbstverständlichkeit, dass ein Feinstaubfilter entsprechend der Kesselgröße und Heizleistung installiert wurde. Somit können die Werte für Feinstaub, Kohlenmonoxid, Stickoxid und Kohlendioxid noch einmal erheblich verbessert werden. Sie bleiben weit unter den zur Zeit vorgeschriebenen Grenzwerten, so dass auch einer zukünftigen Verschärfung der Grenzwerte Rechnung getragen werden kann.

Seit Inbetriebnahme der Biomasse-Heizanlage wurden ca. 12 Mio ltr Heizöl eingespart sowie der Ausstoß von ca. 27.000 t  CO2 vermieden.
Dadurch sind ca. 6,3 Mio € in der Region geblieben.

 

Ansprechpartner:

Geschäftsführung: Anton Schneider und Hans Schneider

Technik: Josef Berghammer und Sebastian Stöttner

Annahme Hackschnitzel und Verwaltung: Josef Rott

Büro und Kasse: Theresia Schwarzenbeck

 

Funktionsschema des aktuellen Heizkessels von AGRO Forst- und Energietechnik GmbH mit MEISTERfilter Abgasreinigung